Folge XXIV: Stairway to Cerumen (cr024)

Diese Folge war…anders…chaotisch. Aber hey, das hat man nun davon, wenn man sich zwei (ehemalige) Podcaster in’s Haus holt, die anscheinend ihre podcastfreie Zeit kompensieren mussten. 😉

Wie auch immer, wir haben uns die schlagkräftige Unterstützung geholt, um über das weite Universum der Gitarren, und insbesondere der Stromgitarrenmusik zu schnacken. Was wir auch getan haben, allerdings muss man den geneigten Hörer an dieser Stelle bereits vor ausführlichen Abschweifungen, auditivem Durcheinander und whiskeygeschwängerten Weisheiten gen Ende warnen. Glückwunsch vorab an jene, die es bis zum Ende durchhalten! Habt Spaß beim Zuhören!

Der Podcast:

 
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Hier die Themen im Einzelnen:

Bild von DeFlynka

7 Gedanken zu “Folge XXIV: Stairway to Cerumen (cr024)

  1. Pingback: Vorhersage Freitag, 02.11.2012 | die Hörsuppe

  2. Howdy!
    Hab mir die Folge gestern reingetan und war doch über die unkonventionelle Art und Weise sehr überrascht. Auch wenn es bisweilen ziemlich chaotisch zuging, fand ich die Folge großartig! Da gab es wirklich viele komische Momente und viel Informatives. Ich selbst hab mir vor ein paar Wochen auch endlich mal eine Klampfe geholt, besser spät als nie und verzweifle auch regelmäßig, weil ich mir alles selbst beibringe…bzw. auf Intermetinhalte zurückgreife. Wahrscheinlich hab ich auch die letzte Billoklampfe (Les Paul Jr. von Epiphone) aber die beschriebenen Schmerzen kann ich sehr gut nachvollziehen. Bisher ist das Kapitel mit hard to learn, impossible to master am besten umschrieben. Ich steige grade langsam von einzelnen Noten auf Akkorde um…aber das ist ja so bockschwer!
    Aber des crKs Frage bzgl. eines sozialverträglichen Verstärkers, der die Frau und die Nachbarn in Ruhe lässt, muss ich nochmal aufwerfen. Bisher hab ich nämlich noch keinen und bin auch noch recht unentschlossen. Denn derzeit nutze ich meine XBox mit Fernseher als Verstärker und Effektgerät. Also falls die Herren noch einmal eine Idee haben. Immer her damit!
    Und welches Pedal macht eigentlich Metal? 😉

    Auch wenn es zum Schluss ausfranste und etwas dadaistisch daher kam, hat die Folge immer noch großartig unterhalten. Speziell die kleinen Gesangseinlagen vom Gitarrenwalter, köstlich! Einen zweiten Teil irgendwann würde ich jedenfalls begrüßen. Ich hör später nochmal rein, um die versteckten sublimieren Botschaften zu erkennen!

    Besten Dank für die feine Unterhaltung!
    Cheers!

  3. Moin der Herr!

    Danke für die warmen Worte! Es war auf jeden Fall ein Heidenspaß die beiden mit dabei gehabt zu haben. Ja, Gitarre lernen ist echt schwer (fällt mir zumindest schwer), wobei es heute dank dem Interwebz reichlich Anschauungsmaterial gibt (und mit Jamplay.com ja sogar richtig gute professionelle Angebote). Das war früher mal schwieriger an brauchbares Videomaterial ranzukommen.

    Glückwunsch zur Gitarre! Das Thema Verstärker hat mich kürzlich auch umgetrieben. Ich wollte einen für daheim und hatte auch überlegt, ob es denn ein Modelling-Amp sein soll, oder eine Vollröhre. Abseits von der Thematik welche Art des Verstärkers, spielt aber ein Fakt auch immer eine Rolle den wir im Podcast gänzlich außer Acht gelassen haben – den Preis. Ein anständiger Standalone-Verstärker (wie ihn crK und Messju propagiert haben) kostet halt auch mal eine Stange mehr, als ein netter Modelling-Amp. Ich jedenfalls bin auch ein wenig nach dem Preis gegangen und hab mir den Vox VT40+ besorgt. Für meine Zwecke völlig ausreichend, für die Ohren der drei Herren wahrscheinlich eine Beleidigung. Wenn Du mal einen zum Ausprobieren brauchst, ich hab noch einen rumstehen (Line 6- Spider 15) – kein tolles Ding, aber zum Daddeln und Klampfe ausprobieren hat’s immer gereicht.

    Bezüglich Effekt-Pedals gibt’s echt richtig viel Auswahl, kommt halt sehr auf den Ton an, den Du produzieren möchtest. Die Auswahl bei Thomann ist riesig (und bietet auch Soundbeispiele): https://www.thomann.de/de/verzerrer.html
    Ich würde allerdings meinen, dass sich ein Pedal wirklich bloß an einem entsprechen anständigen Verstärker lohnt und weniger bei den Probe-Modelling-Amps.

    Also, nochmal Danke für den Zuspruch!

    Cheers,
    crM

  4. Geil! Das ist mal nen Setting! Über die Glotze und die Konsole!!! Das ist viel besser als Jack White und sollte in einer eigenen Musikrichtung enden! Man muss sich eben nur zu helfen wissen. Immerhin haben der crM und meiner einer schon in Teenager Jahren mit Konzertgitarren, Windows Audio Recorder (20s, dann war der Speicher voll) und dem Knarzen meiner Kinderzimmertür atmosphärischen Black Metal gemacht!

    In Sachen Verstärker vs. Pedal / Multieffekt: also aus meiner Sicht ist nur ein digitales Multieffekt Gerät wirklich geeignet zu Hause zu üben. Der wichtigste Grund hierfür ist, dass bei einem Verstärker -egal ob Röhre oder Transistor (also die billigeren) der Kopfhörer Sound gar nicht geht. Schau doch mal, ob du einen gebrauchten POD von Line6 bekommen kannst. Das Ding sieht zwar aus wie ne Nierenschale aber du kannst es ohne Probleme an deine Anlage, TV oder Autoradio anschließen und hast ne Menge Sounds. Und mit Kopfhörer geht das auch ganz gut.

    Cheers und danke für’s Hören!
    crK

  5. Muchas Gracias! Dann halte ich mal meine Augen danach offen.
    Es stimmt schon, heutzutage ist es wesentlich leichter, aber ich schaffe es jetzt auch nach 3 Wochen nicht länger als 2 Stunden zu spielen, obwohl sich meine Fingerkuppen häufiger gehäutet haben als ein liebeshungriger Taipan!
    Die unorthodoxe Kombi aus Fernseher und Konsole kommt daher zustande, dass es ein Videospiel gibt, das mit einer echten Gitarre funktioniert. Man stöpselt die Gitarre an die XBox per USB und kann dann Lieder nachspielen. So ähnlich, wie damals diese Plastikgitarren, nur eben in echt und deshalb sinnvoll. Nennt sich Rocksmith und ist derzeit finanziell und zeitlich die beste Alternative, um mich überhaupt mal dieser Passion hinzugeben. Und der Gamificationansatz ist doch sehr motivierend. Auch wenn ein echter Gitarrenlehrern sicherlich unersätzlich ist.
    Da ich eh nur daheim mit sehr geringer Lautstärke vor mich hin klampfen will, kam eben überhaupt die Überlegung, ob man einen Verstärker braucht, denn idealerweise wäre für mich dann auch die Kopfhörervariange relevant. Ansonsten ist das Videospiel Effeltgerät, weil man dort alle möglichen Pedale benutzen kann und auch 30 Gitarren simuliert werden können.
    Aber gut, das wird vielleicht noch alles was werden. Mein derzeitiges Gitarrenlevel ist: Simpsonstheme und ich fühle mich unwürdig 😉

    Cheerio!

  6. Hallo lieber Shè Lobster,

    wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist es dir wichtiger in nicht mehr als Zimmerlautstärke zu üben. Leider wird kein Verstärker dieser Welt bei solch niedrigem Schalldruck dir den Eindruck eines richtigen Röhren-Stack vermitteln. Ich selbst habe zu 100% das gleiche Problem, denn meine Wohnung ist hellhörig, die Nachbarn gegenüber meinem Musikgeschmack nicht sonderlich tolerant und zu guter Letzt realisiere ich auch gern mal eine Komposition nachts um halb drei.

    Meine Lösung hierfür:
    Ich nutze das Apogee Jam http://www.thomann.de/de/apogee_jam.htm in Verbindung mit meinem iPhone oder iPad und der Software Ampkit+ https://itunes.apple.com/de/app/ampkit/id364011231?mt=8 Das Apogee Jam habe ich gewählt, weil es aus meiner sicht das rauschärmste / fast rausch freieste Interface für eine Klinkenbuchse ist und die Software Ampkit+ wirklich phantastisch echt klingt, viele Variationen bietet und auch eine Aufnahmefunktion hat. Das setzt nun leider aber diese Apple-Geräte voraus.

    Mit Nichten empfinde ich den VOX40+ eine akustische Beleidigung. Im Gegenteil, ich würde neben der Roland Cube – Serie auch immer die kleineren von VOX, da gibt’s auch noch einen VT20+, empfehlen. Dies sind alles tolle Allrounder für zu Hause. Doch spätestens wenn man mal eine Aufnahme machen möchte, merkt man diesen Chiwaswas sofort an, dass sie keinen Biss haben. Deshalb wie gesagt, würde ich auf einen kleinen Übungsverstärker empfehlen wollen ganz zu verzichten.

    Und nur noch am Rande eine Verzerrerempfehlung von mir: Der Tech 21 SansAmp GT 2 http://www.thomann.de/de/tech_21_sansamp_gt2.htm Ich werde zwar immer zuerst auf meinen Marshall Shredmaster (den es leider nicht mehr neu zu kaufen gibt) zurückgreifen, doch das GT 2 kann alle härteren Zerrformen in absolut amtlichen Sound abbilden und ist dazu auf jahrzehntelangen Gebrauch konstruiert. Unbedingt mal antesten

    In diesem Sinne, don’t forgett Motörhead!

    messju

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