Folge XVI: Trüe Nörwegian Bläck Metäl (cr016)

Rocker, Metaller, Schwarz-Weiß-Anmaler! Der crM befindet sich noch immer im Umzugskrieg, hat es jetzt aber doch auf die Reihe bekommen sich um eine neuen Folge zu kümmern, die ja bereits am letzten Sonntag auf moepmoep.org live zu hören war. Die Verzögerung ist aber auch gar nicht so schlimm, denn es sind nur noch 7 Tage bis zum heiligen Feste, morgen sind es dann nur noch 6! Es ist also genau der richtige Zeitpunkt um Euch die Folge 16 des besten Metal-Talk-Podcasts um die Ohren zu hauen. Wir haben uns zur Weihnachtszeit zusammengefunden um unserem Namen einmal alle ehre zu machen und uns einem Thema zuzuwenden, wie es kälter, rauer, düsterer, lustiger und stellenweise auch trauriger nicht sein könnte – dem True Norwegian Black Metal. Holt also die Kerzen raus, köpft eine Flasche Rotwein und lauscht unserem Ausflug in das Land der Bären, Trolle und der Heimat des Corpse Paint.
Möge Euch der Metal-Gott gnädig sein!

Der Podcast:

 
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Hier die Themen:

23 Gedanken zu “Folge XVI: Trüe Nörwegian Bläck Metäl (cr016)

  1. Pingback: collaborative rockers: Headbanger! | Die Hörsuppe

  2. Howdy!
    Ist wieder eine seeehr gute Folge geworden.
    Lords Of Chaos habe ich vor gut 10 Jahre auch das letzte Mal gelesen und mir fiel dabei gar nicht so sehr auf, dass es unreflektiert geschrieben war. Aber das ist eben auch schon eine Weile her, daher werde ich mir das auch noch mal zur Hand. Dass Hellhammer aber dort auch schon dummdreiste Interviews gab, war auch mein Eindruck.
    Wenn man die volle Ladung Skandinavien in seiner hartmetallischen Chronologie möchte, dann sollte man sich davor noch das Buch „Swedish Death Metal“ gönnen, um die Lücke der Epoche zu schließen. Extrem interessant und wie ihr ja gesagt habt, damals war war Death Metal der letzte Scheiß und das Buch beschäftigt sich eben mit der Zeit, als Thrash Metal der letzte Scheiß war und sich der Death Metal mit Entombed und Konsorten formierte. Großartige Band, die den Sound dieser Zeit heute noch einfängt: Death Breath…leider seit ein paar Jahren nix Neues mehr von denen gehört.

    Zu Mayhem. Tatsächlich war Maniac in den 80ern schon bei Mayhem aktiv, wurde dann von Dead und Atilla abgelöst und war dann ab den 90ern bis zu den frühen 00ern aktiv.
    Das erste Demo „Pure Fucking Armageddon“ hab ich sogar hier. 16 min. unhörbarer Soundmatsch. Dagegen wirkt das norwegische Zeug auf Hochglanz poliert. Das erste richtige Album „Deathcrush“ ist dann aber auch richtig gut, allerdings haben Mayhem früher, überraschung, Death Metal gemacht.
    Und zu Vikernes. Der Typ ist tatsächlich aus dem Knast und hat auch schon 2 neue Burzumplatten aufgenommen, die wie das frühere Zeug klingen. Zu meinem Missfallen wird es in der breiten Metalwelt ziemlich positiv aufgenommen, womit Burzum Anno 2011 wieder salonfähig sind.

    Und crK, wenn du mit den alten Darkthrone nix anfangen kannst, hör mal in den ersten Song der Panzerfaust rein. Der heißt „En Vind Av Sorg“ und ist wirklich verdammt episch. Ich finde das neuere Zeug aber sowieso viel geiler, weil diese Necro`n Roll Schiene und das Unverkrampfte in einer uralt Black Metal Band einfach noch viel großartiger kommt. Ab „the Cult Is Alive“ kann man alles uneingeschränkt verkonsumieren.
    Wenn man mal eine etwas neuere Dekade im Black Metal erschließen möchte: Liturgy oder Wolves in the Throne Room, sehr schmackhaftes Zeug.
    Hier noch schnell 2 meiner meistfavorisierten norwegischen Black Metal Songs: Ljå- Til Satan und Koldbrann – Atomvinter.

    Wegen Dimmu und Co. Stormblast ist ein ausgezeichnetes Album und die „Devils Path“ EP gehört für mich auch zu den großartigsten black metallischen Vertonungen.
    Klar wird es dann mit „Enthrone Darkness Triumphant“ deutlich schunkeliger und klavierdominierter, aber bis dahin haben sie sehr gute Sachen abgeliefert.
    Cheers!

  3. Moin Lobster! Immer wieder ein Vergnügen sich mit Kennern des Metiers auszutauschen! Wenn immer alle labern, dass die 80er sie geprägt hätten, obwohl das bei meiner Generation schlicht einen Fluxkompensator benötigt hätte, dann kann ich mit Stolz behaupten, dass die 90er meine ZEit waren. Jenseits von Euro Dance und Informer gab’s da richtig gutes Zeug, eben aus dem hohen Norden. Krass, die Typen sind nun auch alle um die 40…

    Den neuen BM Kram wie WitTr oder auch Neo Okkultes Zeug wie Devil’s Blood habe ich noch nicht richtig entdeckt. Steht aber auf der Liste. Mir fällt auf, dass immer mehr BM mit Postcore und Ambient Kram gemixt werden. Soll dann wohl etwas spärischer und verkopfter wirken. Alcest oder Les Discrets fallen mir da ein. Death Metal kommt dann ein anderes mal dran. Cheers

    Christian

  4. sooooooo, vor einigen minuten auf euch über umwege gekommen……der trüe nörwegian bläck metäl neigt sich dem ende zu, und ich bin absolut begeistert!!!! lange nicht mehr soviel vorm rechner gegrinst, und wenn ich mir die anderen themes/schlagwörter wie: dark star, ctulhu, der metäl advokat, lovecraft sehe……ähhhm, dann ein dreifaches rock-hail…..also, ich staye tuned!!!! cheers…..!

  5. hahahaha, kann dem lobster nur zustimmen….tja, schade, dass death breath nix mehr kommt, aber ich glaube, dass imperial state electric wohl jetzt eher im vordergrund stehen, anstatt mit dem repulsion-jung sound zu machen, obwohl ich mich erinnere ein 3tes album in planung war…..obwohl meinerseits könnte ich noch morbus chron (schön autopsy angehaucht) und repuked empfehlen;) aber das ist schon die generation, die das ganze auf die schippe nimmt, aber ich habe herrlich gelacht, also, so long…..

  6. Leute, muss eingestehen, dass ich vom Death Metal aus dieser Ecke leider nicht so viel Durchblick habe. Hey crM, wir sollten mal nen Kenner einladen und über Death und Metal reden! Wat meinste?

    crK

  7. Moin!

    @ nicke A. Dank Dir für Deine Kommentare! Schön, dass Du gut unterhalten bist, wäre nett zu hören, ob und welche anderen Folgen noch gefallen!

    @ crK Tot und Stahl? Klar. Jetzt muss man nur noch jemanden finden, der…äh, wie sagt man…in beidem gleichermaßen gut ausgestattet ist. Also entweder machen wir eine Séance mit Pete Steele oder wir schauen uns nach jemandem um, der vielleicht in ‚ner Death Kombo spielt/singt, oder jemanden der darüber schreibt. Die Juni-Ausgabe 2009 vom Hammer war doch das Death Metal Special mit entsprechend länglicher Betrachtung der Geschichte des Death Metal, oder? Kannst Du Dich noch dran erinnern, wer die geschrieben hat?

    Cheers die Herren!
    crM

  8. ohhh, der „Saiten“hieb in Richtung Peter war großartig! Du König des Wortspiels, du! Cheers indeed!

    chK

  9. Pingback: Platznehmen zum Black Metal 101 mit Fenriz | Collaborativerockers Platznehmen zum Black Metal 101 mit Fenriz | Der Podcast aus dem philosophischen Schlund – wir mäandern zwischen den Themen

  10. Unbedingt eine Death Metal Sendung. Grade wie sich die skandinavische Schule und im Kontrast dazu die amerikanische entwickelt hat, ist sehr spannend.
    Für letztere sind die DVDs von Cannibal Corpse und hier „Centuries of Torment: The First 20 Years“ ganz gut. Klar, es dreht sich zentral um CC, aber die Florida Schule wird da auch noch ausführlich beleuchtet. Leute von Cynic und Co kommen zu Wort. Sogar der olle Barnes tritt wohlwollend vors Mikro. Da haben sich Cannibal Corpse als waschechte Chronisten verdient gemacht und ein sauberes Zeitdokument erschaffen.
    Die neue technische Bewegung, die sich auf Atheist oder die progressiven Death beziehen kommen ja dann schon gar nicht mehr aus Amiland. Da haben die Kanadier, Holländer und Deutschen eine beeindruckende Vormachtstellung gegenüber dem ganzen Deathcore Kram eingenommen.
    Ich freu mich schon jetzt auf die Folge!

    @Nicke A. ha, die neue Schweinerock Band von Nicke hab ich noch gar nicht auf dem Schirm gehabt. Tont sauber, man lernt halt nie aus!

    • Ja, wir werden eine Folge zu Death Metal machen. Über den Gast sind wir uns noch nicht ganz klar, aber der/die/das findet sich.

      Cheers,
      crM

  11. Ausgezeichnet! Dann werd ich mir mal ein Zeitfenster freischaufeln und im Chat dem Livecast beiwohnen! Bisher hatte das nämlich nie so richtig gepasst.
    So long!

  12. Pingback: Auf der Schwelle: cr020 mit Gast und unserem Todesurteil | Collaborativerockers

  13. Pingback: Folge XX: Gutturale Gruftgesänge (cr020) | Collaborativerockers

  14. Ich muss zugeben, dass ich im Moment mit euren Folgen etwas hinterherhinke. Daher hab ich die Black Metal Folge auch jetzt erst kürzlich gehört. War aber auf jeden Fall unterhaltsam und interessant, auch wenn BM jetzt nicht so mein Lieblingsgenre ist. In der Regel höre ich, wenn es schon BM sein soll, eher so Mädchen-BM oder neuere Sachen wir Wittr usw.
    Aber auch wenn ich kein Experte bin, bei Bathory hätte es eher was von „Under The Sign Of The Black Mark“ sein müssen 😉

    Bin jetzt schon gespannt auf die Death Metal Folge, die ich jetzt mal schneller nachholen werde als die BM Folge.

    schönen Gruß

    sprity

    • Hm… da bin ich mit den Brüllaffen wohl aktueller dabei. 😉 Nee, nee, kein Ding, Sprity! Die Folgen sind ja da für die Ewigkeit! 😉

      Ja, mit Bathory hast Du vollkommen recht, da sind wir echt in den großen Fettpool getreten – in der Death-Metal Folge bekommen wir dafür auch unser Fett weg. Har har har…

      Cheers,
      crM

  15. Pingback: Folge XXII: Zweiundzwanzig Folgen CollabROCKtion (CR022) | Collaborativerockers

    • Im Übrigen, gerade das von Dir (im Namen) erwähnte F.O.A.D. finde ich von seiner Songstruktur ziemlich cool. Allein das Soundbett ist halt nicht so meins.

      Cheers,
      crM

  16. Bin zufällig durch Spoiler Alert auf Collaborative Rockers aufmerksam geworden und habe nun voller Freude als erstes diese Folge angehört, da ich schon seit längerem irgendwelche Podcasts suche, die sich mit Black Metal beschäftigen. War teilweise sehr unterhaltsam und witzig erzählt, bin schon sehr gespannt auf die anderen Folgen (die ich mir heute sämtlich heruntergeladen habe)!

    Hier und da wart ihr etwas ungenau: Die Cornflaks-Story (kann man sich gut als Tarantino-Dialog vorstellen ^^) wurde von Vikernes erzählt: http://www.youtube.com/watch?v=mbo0jFUzX6k

    Da ihr spekuliert habt, ob „Christian“ sich abgesetzt hat: Er lebt heute in Frankreich.

    Vikernes ist ein Idiot, ein Paranoiker, ein Mörder und ein Nazi, aber ich muss gestehen – Burzum sind der Grund warum ich Black Metal liebe! Ich kaufe allerdings keine Alben von Burzum, da ich Herrn Vikernes ungern mein Geld geben will, auch mein Burzum-T-Shirt hab ich mir selbst gemacht.

    Zur Rolle des männlichen Wikingers-Kults: habe mich selbst mal mit der Gender-Frage im BM beschäftigt (http://elfenbeinbungalow.de/2012/10/23/der-wilde-mann-im-wald-black-metal-aus-geschlechterpolitischer-sicht/), demnächst werde ich noch den ein oder anderen Artikel zum Thema verbloggen.

    In diesem Sinne: Schöne Folge und hoffentlich kommen viele weitere nach!

    • Moin Erik!

      Danke für’s Anhören, Durchhalten und Kommentieren! Ja, um Vikernes gab es ja erst nach unserer Folge Neuigkeiten zu vermelden. Am Ende denke ich immer, dass jedes Wort über diesen Typen ein verlorenes Wort ist, allerdings habe ich mit seinem musikalischen Projekt nie etwas anfangen können. Das mag etwas anders sein, wenn man sich darüber sozusagen den Zugang zu BM erschlossen hat.

      Wie dem auch sei, freut uns natürlich, wenn Dich diese Folge dazu bewogen hat, auch noch andere Folgen zu hören! 😉

      Viel Spaß dabei!

      Cheers,
      crM (Matthias)

      \m/

  17. Pingback: Gaias Brust: Black Metal und Genderstudies | Collaborativerockers

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