Folge I: Podcasterische Defloration (cr001)

Tatatataaaaaa! Am 30.12.2010 war es tatsächlich soweit: Folge I unseres Podcast-Experiments wurde aufgezeichnet. Leider wollte das Aufnahmegerät nicht so wie wir wollten, sodass es zu einer kleinen Unterbrechnung kam (wir haben nicht gemerkt, dass wir gute 30 Minuten quatschten, ohne dass die Aufnahme lief). Aber naja, nach gut zweieinhalb Stunden war die Folge dann im Kasten. Es versteht sich natürlich von selbst, dass die verlorenen 30 Minuten der collaborativ rockende Höhepunkt waren. Wir werden dieses Niveau wohl nie mehr erreichen. Schade für Euch und uns…

Zu den restlichen 90 Minuten ist zu sagen, dass wir bereits Ansätze für das weitere Vorgehen erkannt haben. Über die Zeit wird es wohl ein 1×1 des Quatschens bei Aufnahme geben: nicht so spät anfangen, vorher (!) nichts stimulierendes konsumieren, einem Themenfaden treu bleiben,…

Apropos Themen, hiervon gab es doch mehr als gedacht:

Die Themen im Einzelnen: Getränk des Abends (I): Im Glas der Bowmore Tempest 10Jahre // Interwhisky Frankfurt, Internationale Fachmesse für Lifestyle & Whiskykultur // GelnhausenBarbarossastadt und Kaiserpfalz, Geburtsstadt von Telefonerfinder Philipp Reis und Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Mittelpunkt der EU, und Stadt mit der engsten Stelle der Handelsstrasse Via Regia zwischen den Messestädten Frankfurt und Leipzig // CCC // Chaos Communication Congress (27C3) // Neuer Personalausweis und dessen Schwachstellen // Äffle und Pferdle mit „Der Hafer und Bananenblues“ // Neuer Versuch für das digitale Radio mit DAB+ // LTE startet in Deutschland // Christians Shirt der schwedischen Black (?)Metal/Powerpop/Progressive Band Ghost // Fehler auf Konzerten // man kann alte Metal Shirts wieder käuflich erwerben (z.B. hier) // Nattens Madrigal von Ulver (Tour) // Zombie-Comic-Style bei T-Shirts (z.B. bei Imperial Clothing oder hier) // fehlt im Audio: Jónsi (Solo-Projekt von Sigur Rós Frontmann Jón Þór Birgisson aka Jónsi) und der Burzum-Shirt-Eklat; NPD und DVU gehen zusammen – gegründet wird eine Partei, die wirklich niemand braucht; Ötting und Stoiber in die EU abgeschoben; Holger Klein (aka @holgi) fordert zum Kirchenaustritt auf; Kreationismusdebatte // Wiedereinstieg über FurTV und Fat ED’s Furry Guide to Metal // Henry and Glenn Forever und ihr X-mas Special // Wehrmacht-Soldaten-Zombies im Winterparadies in Dead Snow (Trailer) // Surf Nazis Must Die (Trailer) von Troma Inc. // Getränk des Abends (II): Im Glas der bunnahabhain darach ur// Islay Whisky // David Lynch und seine Sektenaktivitäten (auch in Deutschland) // Austin Lynch Lesereise durch Deutschland (Website) // Fifty people one question // Peter Lynch // Pioneer One, die spendenfinanzierte Science-Fiction-Fernsehserie (Folge 1, Folge 2) // Iron Sky (Trailer) // Metal Hammer Soundcheck- Platz 4 für Impaled Nazarene // Gerre (Tankard) hat abgenommen und die Bild berichtet // Metal Hammer nun in Berlin // Cornelius Jakhelln von Solefald gesteht im aktuellen Metal Hammer (01/11), dass er Hip Hop hört und vergleicht die Künste von Black Metal und Hip Hop // The Ocean // Ist Jägermeister nun Heavy Metal, wie das Manager Magazin einst suggerierte? // Gaahl macht Rotwein zum Metal indem er unablässig an einem Glas Rotwein nippt während er sein doch sehr zu belächelndes Interview zur Dokureihe True Norwegian Black Metal gibt // Satyr Wonggraven kreiert Wein mit Luca Roagna, heraus kommen ein „Langhe Rosso Alleanza Nero di Wongraven 2009“ und ein „Barolo Unione Nero di Wongraven 2006// Stuxnet (bei Spiegel Online, in der FAZ, bei Telepolis und in der Sondersendung im Alternativlos-Podcast) // Alternativlos, die Netzbeschallung von Frank Rieger und Fefe // Nicolas Cage Losing his Shit

Der Podcast:

 
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Bildnachweis: CHEERS! by lippert61

16 Gedanken zu “Folge I: Podcasterische Defloration (cr001)

  1. Volle Kanne, granatenstark und cremig! Wollte natürlich als erstes commenten. Selber machen bockt viel mehr als konsumieren. Hoffe, wir halten lange auf gutem Niveau durch! Cheers an alle da draußen crC

    • Vielen Dank, Wenke!

      Getreu dem Motto „Neues Runde, neues Glück“ versuchen wir es in diesem Jahr auf qualitativ hochwertige Beine zu stellen. Wir werden versuchen mindestens 1x im Monat zu senden, sukzessive auch im Live-Stream (z.B. via U-Stream) und begleitet vom Chat. Vielleicht schaffen wir es sogar einen etwas kürzeren Rhythmus hinzubekommen.

      Die nächsten zwei oder drei Folgen werden wir uns sicher noch etwas ausprobieren. Aber das kennt man ja: gut Ding will Weile haben.

      Cheers,
      crM (Matthias)

  2. Pingback: In eigener Sache: CollaborativeRockers auf’s Ohr

  3. Soooo, nach gefühlten 2 Stunden absoluter Kurzweiligkeit dank eurer eloquenten Ergüsse (was?) zu einem buntgemischten Potpourri an Themen und Randinformationen sind mir folgende Dinge positiv in Erinnerung geblieben:

    – Matze ist auf Klo gegangen

    Nun zu den negativen Sachen!

    Nein, nein kleiner Scherz. Ich bin wirklich äußerst positiv unterhalten und informiert worden. Ich kann mir gut vorstellen, dass euer Podcast langfristig gesehen eine grossartige Brücke zwischen Nerds und Metallern (musste nachschauen, wie man das richtig schreibt womit ich mich wohl eher zum Nerd oute) schlägt. Ich hoffe das dieser Eindruck auch so beabsichtigt und in eurem Sinne ist.

    Tatsächlich hat mich aber eine, wie ich meine, Randbemerkung von Christian stutzig gemacht. In der Diskussion des „toten Mediums“ Radio äusserte er zu seiner Einstellung, das Video on Demand nicht der Regelfall ist da der Mensch eher ein Gewohnheitstier ist und eher Traditionen genießt.

    Nun ich erlebe die Entwicklung der Medienwelt genau anders. Gerade die Jugend und auch ein Großteil meiner Bekannten aus älteren Generationen gehen immer mehr in die Richtung „Ich will es jetzt sofort sehen und nicht erst warten“. Warum auch nicht? Gerade die Fernsehlandschaft macht es einem ja auch leicht sich abzuwenden. In Zeiten in denen Formate wie „DSDS“ und Co die Vorherrschaft haben und der Rest eigentlich nur noch aus der Konserve produzierter Schrott ist steigt der Drang sich selbst sein Programm zu erstellen.

    Das dabei alle erdenklichen Wege erschöpft werden steht ausser Frage. Womit ich jetzt nicht die regulären VOD Quellen wie DVD-Verleihe, Sky oder andere Kabelanbieter oder Online-Portale meine.
    Die Vorteile liegen dabei auch klar auf der Hand. Warum soll ich zum Beispiel auf die nächste Staffel meiner Lieblingsserie warten bis sie von einem der Sender meist grauenhaft verstümmelt und unregelmäßig fortgeführt wird, wenn doch schon alles verfügbar auf dem Präsentierteller liegt?

    Desweitern schaffen noch nicht mal alle Formate, die unter anderem preisgekrönt sind den Sprung in unsere Senderauswahl, was dazu führt das man sich eben anderer Mittel bedient um sich gekonnt unterhalten zu lassen.

    Ich will hier jetzt nicht noch weiter ausholen sondern eher damit abschließen, dass wenn ein Medium am aussterben ist dann wohl eher „Television as we know it“. Denn auch mit VOD lassen sich prima Familien- oder Cliquenrituale bzw Traditionen erschaffen.

    Noch einmal zum Schluss vielen Dank und hoffentlich auf ein baldiges Wiederhören!

    André

    • Moin André!

      Danke Dir für Deinen Kommentar und den (großteils) positiven Zuspruch!

      Matze geht auf Klo: jap, auch Podcaster müssen mal um die Ecke biegen! Und geschnitten wird bei uns nicht, daher geht’s so auf Sendung.

      Media (Video) in Demand: besonders beim Radio sind Christian und ich immer wieder vortrefflich am diskutieren (streiten), wieso Media on Demand funktioniert, oder auch nicht. Ich kann dabei nur zwei kurze Dinge bemerken:

      1. Aus meiner Sicht wird es sich im Radio etablieren, wie man bereits jetzt schon bei einigen Sendern sehen kann (DLF, DRadio, Fritz etc.). Mehr und mehr Sender bieten das bereits an und sammeln durchweg positive Erfahrungen. Der Intendant vom DLF(!) sprach von gut 2 Millionen Downloads in 2010.

      2. Video on Demand kann funktionieren, aber m.E. erst, wenn die Plattformen das richtige Geschäftsmodell dafür finden. Es funktioniert halt (für mich) nicht, wenn ich 3-7Euro für einen Download zahlen muss. 1-2 Euro sind unter der Schmerzgrenze. Wenn dann die steigende Bandbreite im Breitbandnetz auch noch die Downloadzeiten verringert, könnte VOD tragfähig sein.

      Also, nochmal danke für Deinen Kommentar und keine Sorge, wir erscheinen regelmäßig in einigermaßen überschaubaren Zeiträumen.

      Cheers,
      crM (Matze)

    • Mahlzeit die Herren!

      Danke an André für seinen ausführlichen Kommentar, den ich inhaltlich eigentlich voll unterstütze. Und zu meiner Verteidigung: im Eifer des Geredes habe ich wohl ein wenig in die falsche Richtung gelenkt. Ich meinte meinen Kommentar hinsichlich „vordefinierten“ Inhalten eher in Richtung eines Begleitmediums wie Radio (zumindest konsumiere ich Äther-Content zumeist on the road um mich hier zu wiederholen, also latent). Hier würde ich mich gerne auch weiterhin überraschen lassen und neues entweder durch kluge Algorithmen (last.fm) oder kompetente Moderatoren (Jacob Kranz) kennenlernen. Die Sache mit den audio/visuellen Inhalten sehe ich eher auch wie du. Mich ödet diese mittelalterliche Situation in D so an, dass man nicht on demand Filme (Serien sind mir nicht so wichtig) bekommen kann. Der Long Tail ist hier noch nicht angekommen, obwohl sich damit so viel Geld machen ließe! Wie oft habe ich schon in genau DER passenden Situation Cannibal Holocaust oder She-Wolves (Women on Wheels) checken wollen und bin nicht rangekommen. Hätte auch mehr als das von Matze unten dargestellte Volumen bezahlt. Also, bin voll bei dir!

      Nachtrag: meine Frau möchte Drei Nüsse für Aschenbrödel aber wirklich „überraschend“ an Weihnachten schauen. Obwohl wir die DVD zu Hause haben…;-) Kindheitstrauma eben…

      Cheers und Danke für’s Hören!
      crK (C).

  4. Hätte mich auch gewundert wenn Andre hier nicht seine Duftmarke gesetzt hätte 😉

    Gratulation zu eurem Vorhaben, das ganze hier durch zu ziehen. Hab mir den Podcast noch nicht angehört…aber ich bin mir sicher, ab dem 25. werde ich das machen.

    weiter so 😉

  5. Für die nächsten Folgen gibt’s neben dem Phrasen Schwein auch eine „Äh“ Kasse. Geht ja gar nicht…Matze bekommt den Auftrag mir immer einen vor’n Nüschel zu geben wenn Füllwörter des Todes benutzt werden!

    in Demut gegenüber all denen, die professionell sprechen
    crK (C)

  6. Ich habs nun endlich auch gehört und kann durchaus sagen: Ihr habt meine Erwartungen übertroffen.

    Langeweile? Fehlanzeige. Auch wenn ich kein Metaller bin fühlte ich mich durchgängig gut unterhalten und habe (so meine ich) einiges mitgenommen.

    Auch ein Danke für die Erwähnung der Whiskys, für DAS Grillen dieses Jahr muss ich schließlich noch was bereitstellen.

    Themen wie Stuxnet oder dem CCC halte ich für Dauerbrenner und erhoffe mir daher auch für die zukünftigen Podcasts einen Platz für solcherlei Themen. Über weitere mögliche Themen hatten wir ja schon einmal diskutiert – hoffe das ist nicht in Vergessenheit geraten.

    Euch einen schönen Abend
    und Matze – bis Morgen!

    Andi

    • Moin Andi!

      Danke für’s Anhören, Durchhalten und auch für das positive Feedback! Die Themen werden in Zukunft sicher variieren, aber von Folge zu Folge wird es jeweils Hauptthemen geben. Keine Angst, der Platz für technische, digitale und Nerdthemen wird hierbei sicher nicht zu knapp bei wegkommen! 😉

      Cheers!
      crM

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